05. Juni 2019
Knapp 600 Kinder und Jugendliche bei "Sport statt Gewalt"

Der flauschige Pokal wanderte in diesem Jahr an die Vorschulkinder der Bad Dübener Kita "St. Nikolai". Die Knirpse setzten sich gegen die Konkurrenz aus Authausen, Laußig und Löbnitz sowie gegeb die beiden Bad Dübener Kitas "Märchenland" und "Spatzenhaus" durch. Der Wettbewerb der Kindertagesstätten um den "Goldenen Teddy" bildete erneut den krönenden Abschluss der Sommersportfeste undter dem Motto "Sport statt Gewalt" auf dem Gelände der Bundespolizei. Durch die aktuellen Umbaumaßnahmen auf dem Sportplatz fand die 15. Auflage in etwas abgespeckter Form statt. Knapp 600 statt der sonst rund 1200 Kinder und Jugendlichen wetteiferten an drei Tagen für ihre Klassen, ihre Schule oder ihre Kitas. "Wir mussten uns in diesem Jahr etwas einschränken, haben daher auf die Wettkämpfe der Fünft- bis Achtklässler verzichtet sowie vor allem bei den Grundschülern den Fokus weg von Einzeldisziplinen hin zu Teamwettbewerben gelegt" erklärte Polizeisprecher Michael Marx. Beim Volleyballturnier der Neutklässler triumphierten die Eilenburger Rinckart- Gymnasiasten auf ganzer Linie. Bei Tauziehen und Zweifelderball am Eröffnungstag hatte die Heidegrundschule Bad Düben insgesammt die Nase vorn. Dieses Event wird gemeinsam von Sportverein Bad Düben, Stadtverwaltung, Landkreis, Landes- sowie Kreissportbund, der Bundespolizeiinspektion Leipzig und maßgeblich der Bundespolizeiabteilung Bad Düben als Schirmherr gestemmt. Dabei werden sportliche Wettkämpfe von Aktivitäten der polizeichen Kriminalprävention umrahmt. So durchliefen die jungen Teilnehmer in diesen Jahr unter anderm Stationen zur Ersten Hilfe oder die Fair-Play-Werkstatt des Landessportbundes. "Unsere Leute haben beispielsweise vermittelt, wie man einen Notruf richtig absetzt", konkretisierte Marx. Die Grundschüler, die sich nicht am Sport beteiligten, konnten beim "Quiz zum Sportfest" zusätzliche Punkte für ihre Mannschaft ergattern. Dübener Wochenspiegel, Kevin Phillip